Herbst- und Winterzeit sind Einbruchszeit: Tipps gegen Einbrecher

Wohnungseinbrüche gehören in Deutschland zu den häufigsten Verbrechen. Gerade in den dunklen Jahreszeiten sind Einbrecher besonders aktiv.
Da es im Herbst und Winter wieder früher dunkel wird, haben die Einbrecher gerade in diesen Jahreszeiten Hochsaison. Der Grund: Aufgrund der frühen Dunkelheit wird in den Wohnungen oftmals bereits ab 16 oder 17 Uhr das Licht angeschaltet. Einbrecher erkennen daran, ob jemand zu Hause ist oder nicht. Außerdem werden Diebe in der Finsternis schlechter von Nachbarn oder Passanten entdeckt. Doch jeder kann etwas dagegen tun, um die Einbruchsgefahr zu minimieren.

Licht gegen Einbrecher
Einbrecher kommen eher selten nachts, oft aber nachmittags und abends. Die Stoßzeiten mit gut 22 Prozent der Taten liegen zwischen 18 und 20 Uhr, weit über die Hälfte aller registrierten Einbrüche erfolgen zwischen 16 und 22 Uhr. Und gerade in den dunklen Jahreszeiten verringert sich das Risiko entdeckt zu werden für den Einbrecher noch einmal erheblich.
Beleuchten Sie daher Teile des Hauses, beispielsweise mittels Steh- oder Tischlampen mit Zeitschaltuhren. Bereits ein heller Eingangsbereich schreckt viele Diebe ab.

Fenster und Terrassentüren als Gefahrenquelle
Nach Polizeistatistiken erfolgen 80 Prozent der Einbrüche in Ein- und rund 50 Prozent in Mehrfamilienhäuser durch Fenster oder Terrassentüren und Balkontüren. Insbesondere auf der Rückseite von Gebäuden oder durch Hecken und Sträucher verdeckte Fenster stellen eine erhöhte Einbruchsgefahr dar.
Schließen Sie auch bei kurzer Abwesenheit die Fenster immer. Selbst ein gekipptes Fenster lässt sich nämlich leichter öffnen als ein geschlossenes. Zudem sollten alle Steighilfen, wie beispielsweise Mülltonnen, Gartenmöbel oder gar Leitern, die das Eindringen in höhere Stockwerke erleichtern, in einer Garage oder einem Gartenhaus eingeschlossen sein.

Übrigens verschaffen sich die meisten Diebe nicht durch eine eingeschlagene Fensterscheibe, sondern durch das Aushebeln des Fensterrahmens an der Schloss- oder der Scharnierseite Zutritt. 75 Prozent aller Einbrüche werden auf diese Weise durchgeführt. Auch bei Eingangs-, Terrassen- und Balkontüren reicht teils ein großer Schraubenzieher, um unberechtigt einzutreten.

Schutz für neue und alte Häuser
Knapp 44 Prozent aller misslungenen Einbruchsversuche scheitern an mechanischen Sicherungseinrichtungen. Denn je länger ein Täter benötigt um einzudringen, desto schneller gibt er auf. Nach Angaben der Polizei geben Diebe meist nach drei Minuten auf, wenn sich in dieser Zeit Fenster und Türen nicht öffnen lassen.
Damit es Einbrecher möglichst schwer haben, ins Haus zu gelangen, empfiehlt die Polizei für Neu- oder Umbauten beispielsweise  ab Widerstandsklasse 2, ein nach europäischer und deutscher Norm – genauer nach dem DIN V ENV 1627 – festgelegter Standard, einbruchshemmende Fenster oder Türen.
Doch auch bei bestehenden Gebäuden kann der Einbruchsschutz deutlich verbessert werden. Qualitativ und in ihrer Wirkung hochwertige Nachrüstprodukte für Fenster oder Terrassen- und Balkontüren – wie SafetyClick – sind schon für wenig Geld erhältlich.

Auch die Polizei bietet online z. B. unter www.einbruchschutz.polizei-beratung.de nicht nur zahlreiche Hinweise, sondern Adressen für eine persönliche Beratung an.
Kurz zusammengefasst:
Überprüfen Sie auch Ihr eigenes Verhalten und beachten Sie folgende Hinweise.
Verschließen Sie die Fenster, Balkon- und Terrassentüren auch bei kurzer Abwesenheit.
Vorsicht! Gekippte Fenster sind offene Fenster und von Einbrechern leicht zu öffnen.
Rollläden sollten zur Nachtzeit – und keinesfalls tagsüber – geschlossen werden, damit sie nicht sofort ihre Abwesenheit signalisieren.
Schützen Sie sich zusätzlich mit mechanischen Einbruchsicherungen –
wie z. B. SafetyClick.

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Einbruchstatistik 2017

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Einbruchstatistik 2016

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  • Fenster und Türen bei Abwesenheit nie gekippt lassen
  • mechanische Einbruchssicherung: SafetyClick

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Einbruchstatistik 2015

  • 167.000 Einbruchsversuche
  • 95.000 vollendete Wohnungseinbrüche
  • 440.000.000 Euro Schaden

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Einbruchstatistik 2014

  • 152.000 Einbruchsversuche
  • 89.000 vollendete Wohnungseinbrüche
  • 422.000.000 Euro Schaden

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